Bürgerbeteiligung in der dritten Dimension

Eine Reise durch Risiken und Chancen anhand von PraxisprojektenLink zur Session

Virtual und Augmented Reality erwecken Projekte zum Leben und machen 2D Pläne für alle verständlich. Das zumindest ist die große Hoffnung, wenn es um Bürgerbeteiligung in der dritten Dimension geht. Doch wo steht die Technik und ist sie bloß cool, oder schafft sie einen echten Mehrwert?

Haben Sie schon mal ein Beteiligungsvorhaben mit Virtual oder Augmented Reality durchgeführt? Noch ist der Einsatz eher spärlich und auch nicht immer erfolgreich. Denn neue Technologie bieten zwar Chancen, birgt bei einem falschen Einsatz jedoch auch Risiken, die letztendlich mehr Aufwand als Nutzen erzeugen. 

Zum einen bieten XR- und 3D-Technologien interaktive Möglichkeiten zur co-kreativen Gestaltung und ein besseres Raumverständnis durch die dreidimensionale Darstellung. Andererseits zeigen erste Pilotprojekte, dass der jeweilige Mehrwert stark vom Format, Zeitpunkt und der gewählten Kommunikationsstrategie abhängt. 

Nach einer kurzen Einführung in die technischen Möglichkeiten werden die AR, VR und 3D Webanwendungen miteinander verglichen, denn die Wahl der Technik hängt vom konkreten Anwendungsfall ab. Anschließend werden unterschiedliche Beteiligungsformate vorgestellt und ihr Erfolg jeweils bewertet. Neben den Ergebnissen aktueller Forschungsprojekte werden hierbei eigene Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Pilotprojekten eingebracht, um erfolgreiche Konzepte zu replizieren und Fehler bei zukünftigen Vorhaben zu vermeiden. Der Vortrag wird durch einen interaktiven Teil abgerundet, indem anhand von einfachen Beispielbildern Probleme und Herausforderungen durch die Teilnehmenden erarbeitet werden.

Referent:

Robin Römer (Gründer von cityscaper)

Session-Partner: cityscaper
Mi 17:00 - 17:45
100 max
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