Gestärkte Inklusion oder BetAIligungs-Dilemma?
Potentiale und Risiken von KI in deliberativen Beteiligungsprozessen
Wie können digitale Tools – insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) – dazu beitragen, deliberative Beteiligungsformate wie Mini Publics und Bürgerräte inklusiver, zugänglicher und repräsentativer zu gestalten? Können sie dadurch auch ihre Effektivität, Skalierbarkeit und Wirksamkeit erhöhen? Bedeutet die Anwendung von KI für Teilnehmende eine willkommene Unterstützung oder neue Teilnahmebarrieren? Welche Risiken birgt die Anwendung dieser Technologien für deliberative Prozesse? Was bedeutet die Anwendung von KI für die Teilnehmenden?
In diesem Workshop gehen wir diesen Fragen aus einer praktischen, zugleich kritisch-diskursiven Blickrichtung nach. Dabei werden zunächst die Potenziale und Risiken aus wissenschaftlicher Perspektive des Instituts für Demokratie- und Partizipationsforschung in einem kurzen Input vorgestellt. In sequenziellen Break-Out-Sessions diskutieren und vertiefen die Workshop-Teilnehmenden mithilfe kritischer Denk-Impulse. Zusätzlich werden Einblicke aus der Praxis in die Entwicklung und Verwendung von KI-Tools in deliberative Beteiligungsformate gewährt. Der Workshop fokussiert sich insbesondere auf die Anwendung von KI-Tools in den Bereichen Wissensvermittlung sowie Inklusion und Barriereabbau. Die Ergebnisse aus den sequenziellen Breakouts werden abschließend in einer gemeinsamen Plenumsdiskussion mit allen Teilnehmenden kritisch reflektiert.
Referentin:
- Emilia Blank, Institut Für Demokratie- und Partizipationsforschung