Tilmann Ziel

Fellow, Netzwerk Zukunftsgerechtigkeit
Categories: 2026
Session: Einfach! Machen! Lassen! – Digitale Jugendbeteiligung in Oberhavel Brandenburg

Tilman Ziel studierte im Master International Relations an der University of Amsterdam und spezialisierte sich auf langfristige und bindende Politikgestaltung. Ehrenamtlich erarbeitet er im Netzwerk Zukunftsgerechtigkeit Konzepte für Zukunftsinstitutionen auf nationaler und europäischer Ebene, baute den Rat der jungen Generation für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle auf, war als Beobachter auf der UN-Klimakonferenz COP26 und unterstützt derzeit den Commissioner for Intergenerational Justice der EU beim Aufbau. Beruflich ist er Referent im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung für internationale Zusammenarbeit in der Aufsicht und war zwischenzeitlich beim BMUKN für nachhaltige Digitalisierung am Pact for the Future der UN beteiligt. Um seiner derzeitigen Wahlheimat Brandenburg und vor allem der jungen Generation eine Perspektive zu geben, ist er ehrenamtlicher Organisator der Beteiligungsplattform „Oberhavel Mitdenken!“.

Gemeinwohlorientierte KI – geht das?

Wie Künstliche Intelligenz sozial gerecht gestaltet werden kann und welche Herausforderungen dabei bestehen.

Künstliche Intelligenz prägt unser tägliches Leben und beeinflusst Entscheidungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass KI-Systeme nicht nur wirtschaftlichen Interessen dienen, sondern auch dem Gemeinwohl verpflichtet sind? Können Algorithmen so gestaltet werden, dass sie soziale Gerechtigkeit fördern und die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigen? In diesem Gespräch mit zwei KI-Expertinnen werfen wir einen Blick auf die Risiken und Chancen gemeinwohlorientierter KI und beleuchten, was Gemeinwohl im Kontext von KI bedeutet und wie demokratische Prinzipien in die Entwicklung von KI-Systemen integriert werden können.
 

Moderation:

Dr. Isabella Hermann (Stiftung Zukunft Berlin)

Gäste:

Dr. Marie Blachetta (Initiative D21 e. V.)

Judith Faßbender (Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft)