Wer wird im Netz gesehen?

Wer wird im Netz gesehen?

Der Digitale Privilege Walk als Aufstellungs- und Rollenspiel

Der Digital Privilege Walk ist eine erlebnisorientierte Methode, die digitale Ungleichheiten und Privilegien innerhalb einer Gruppe sichtbar macht. In der digitalen Version wird die Bewegung der Teilnehmenden durch Avatare auf einem Whiteboard (z. B. Miro) oder mithilfe anonymer Abstimmungstools visualisiert. So werden unterschiedliche Voraussetzungen und Erfahrungen im Zugang zu digitalen Diskursräumen unmittelbar erlebbar.

Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Methode kennen und erleben ihre Wirkung anhand einer digitalen Durchführung. Gemeinsam wird reflektiert, welche Faktoren digitale Teilhabe beeinflussen und welche Konsequenzen sich daraus für Beteiligungsprozesse und demokratische Diskursräume ergeben.

Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Zugang zu digitalen Diskursräumen nicht für alle Menschen gleichermaßen gegeben ist, und gemeinsam Werte und Perspektiven für eine gerechtere digitale Demokratie abzuleiten.

 

Referent*innen:

Mi. 13:15 - 14:15
WORKSHOP

Gemeinwohlorientierte KI – geht das?

Wie Künstliche Intelligenz sozial gerecht gestaltet werden kann und welche Herausforderungen dabei bestehen.

Künstliche Intelligenz prägt unser tägliches Leben und beeinflusst Entscheidungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass KI-Systeme nicht nur wirtschaftlichen Interessen dienen, sondern auch dem Gemeinwohl verpflichtet sind? Können Algorithmen so gestaltet werden, dass sie soziale Gerechtigkeit fördern und die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigen? In diesem Gespräch mit zwei KI-Expertinnen werfen wir einen Blick auf die Risiken und Chancen gemeinwohlorientierter KI und beleuchten, was Gemeinwohl im Kontext von KI bedeutet und wie demokratische Prinzipien in die Entwicklung von KI-Systemen integriert werden können.
 

Moderation:

Dr. Isabella Hermann (Stiftung Zukunft Berlin)

Gäste:

Dr. Marie Blachetta (Initiative D21 e. V.)

Judith Faßbender (Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft)