Digitales Scheitern
Warum Bürgerbeteiligung im digitalen Raum kein Selbstläufer ist
Digitale Bürgerbeteiligung gilt oft als schneller, einfacher und niedrigschwelliger als analoge Formate. Doch die Praxis zeigt: Digitale Beteiligung ist kein Selbstläufer. Nicht jedes digitale Verfahren erreicht die gewünschten Zielgruppen, schafft Vertrauen oder führt zu besseren Entscheidungen. Häufig scheitern Beteiligungsprozesse nicht an der Technik, sondern an falschen Erwartungen, unklaren Zielen oder ungeeigneten Rahmenbedingungen.
Der Vortrag wirft einen kritischen Blick auf die Ursachen digitalen Scheiterns. Anhand der Beteiligungspraxis werden typische Stolpersteine beleuchtet – von der Auswahl ungeeigneter Formate über fehlende Transparenz und Kommunikation bis hin zu unrealistischen Erwartungen an digitale Werkzeuge. Dabei geht es nicht darum, digitale Beteiligung grundsätzlich infrage zu stellen, sondern ihre Grenzen ebenso ernst zu nehmen wie ihre Potenziale.
Ziel des Vortrags ist es, ein realistischeres Verständnis dafür zu vermitteln, unter welchen Voraussetzungen digitale Bürgerbeteiligung gelingen kann. Die Session zeigt auf, welche Lehren sich aus digitalen Beteiligungsprozessen ziehen lassen.
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