Widerstand lesen lernen
Systemisches Konsensieren als digitales Tool
Entscheidungen werden häufig nach Zustimmung getroffen – doch oft steckt der größte Erkenntnisgewinn im Widerstand. Systemisches Konsensieren verfolgt einen anderen Ansatz: Statt ausschließlich nach Mehrheiten zu suchen, werden Einwände und Widerstände sichtbar gemacht und als wertvolle Information für die Entscheidungsfindung genutzt. Gerade in digitalen Beteiligungsprozessen eröffnet dies neue Möglichkeiten, unterschiedliche Perspektiven systematisch einzubeziehen.
Der Vortrag stellt das Verfahren des Systemischen Konsensierens und seine Einsatzmöglichkeiten in der Bürgerbeteiligung vor. Es wird gezeigt, wie sich Widerstände erfassen, sichtbar machen und für tragfähigere Entscheidungen nutzen lassen. Dabei wird insbesondere auf die Potenziale digitaler Werkzeuge eingegangen, die den Einsatz der Methode in Beteiligungsprozessen unterstützen können.
Anhand von Anwendungsbeispielen wird erläutert, welche Chancen das Systemische Konsensieren für Beteiligungsverfahren bietet und in welchen Kontexten der Einsatz sinnvoll ist. Ein kostenloses digitales Tool dafür wird ausführlich vorgestellt.
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